Theaterveranstaltungen 2019: Freitag 27.12. - Samstag 28.12. - Sonntag 05.01.  19:00 Uhr in der Stäblehalle

Unsere beiden Auswärtsauftritte in Dagersheim am Samstag 14. Januar um 20.00 Uhr und in Gültstein am Sonntag 15. Januar um 17.00 Uhr waren die Krönung der diesjährigen Theatersaison.
Vor vollem Haus, in der wunderbaren Gemeindehalle Dagersheim, legten die Darsteller noch einmal eine Schippe drauf und begeisterten die 220 Zuschauer bis zur letzten Minute. Vor tosendem Beifall musste die Truppe versprechen auch nächstes Jahr, dann schon zum 22.mal, wieder in Dagersheim aufzutreten.
Durch eine Terminkollision kam es dazu das wir zum ersten Mal zwei Auftritte direkt hintereinander hatten und deshalb gleich am Sonntagnachmittag in der TV Halle in Gültstein auftreten mussten. Doch das Mißgeschick stellte sich als tolle Idee heraus, denn dem betagtem Publikum schien die Spätnachmittagveranstaltung deutlich besser zu behagen als ein Abendveranstaltung. Vor rekordverdächtigen 200 Zuschauern zeigten die Akteure nochmals ihr ganzes Können und wie in Dagersheim wollen Publikum und Veranstalter uns auch in 2013 wiedersehen.


Zum nun schon 22. mal brachten die Akteure unserer Theatergruppe wieder ein tolles Lustspiel auf die Bühne.
In diesem Jahr präsentierten die Theaterspieler um Regiesseur August Katz den Schwank in drei Akten
„Alte Liebe, neues Glück“ der einst vom legendären Theatertstadl Peter Steiner uraufgeführt wurde. Den Verantwortlichen ist es wieder mal gelungen die Rollen hervorragend den Darstellern zuzuweisen, von der bärbeißigen Bäuerin, einer einfühlsamen Wirtschafterin, der resoluten Küchenmagd und der schüchteren Dorfschneiderin genauso wie dem unterwürfigen Bauer, seinem zum Playboy anmutendem Sohn, dem motorsportverrücktem Knecht und nicht zuletzt dem schlitzohrigen und reichem Goldcowboy aus Amerika. Die Schauspieler dankten es mit professioneneller Umsetzung ihrer Rollen und verstanden es bei jeder Aufführung das Publikum zu begeistern.


Unsere Theatergruppe war bei den 900-Jahr Feiern der drei Gemeinden im Einsatz und führte, mit großem Erfolg, das Theaterstück „Der Mariendieb vom Weggental“ auf.

Eine nicht ganz ernst gemeinte Schwurgerichtsverhandlung zwischen Evangelischen und Katholischen zeigte dem Zuschauer, auf eine lustige und amüsante Weise, die damaligen Zwistigkeiten und Nickeligkeiten der beiden Parteien auf. Das Manuscript dazu wurde von Kreisarchivar Wolfgang Sannwald verfasst und August Katz verfeinerte die Dialoge speziell auf die Ortsteile zu.
Da zu damaliger Zeit, bald nach der Reformation, Frauen keine Ämter begleiten durften saßen im Stäblesgericht ausschließlich Männer. Als die vier Geschworenen fungierten die Schultheiße der vier Stäblesgemeinden, den Vorsitz hatte der Stäblesamtmann als rechtsprechender Abgesandter des Vogt von Herrenberg. Die Kläger kamen aus dem nahen katholischen Rottenburg und wurden vertreten durch einen Priester und den Amtmann der Herrschaft von Hohenberg. Dem Angeklagten, einem Remmingsheimer Bauern, wurde vorgeworfen ein geweihtes Marienbildlein aus einem Bildstock im Weggental entwedet zu haben.

Die Protagonisten waren:
Matthias Dupper, Manfred Schiller, Willy Katz, Alexander Maier als Geschworene
Paul Reichart als Stäblesamtmann
Klaus Weber als Amtmann von Hohenberg
Rainer Taufer als Priester
August Katz als Bauer
Dorfbittel war Karsten Schwarz


 

Alte Liebe, neues Glück

Presse – Echo

Gäubote Herrenberg

Schwarzwälder Bote Rottenburg

Rottenburger Post

INHALT:
Am Hof von Johann Sumper hängt der Haussegen schief. Seine Frau Sophie ist eine Beißzange und schikaniert Familie und Belegschaft. Sie ärgert sich über die tollpatschige dumme Küchenmagd Resi genauso wie über den faulen Knecht Michel der nichts anderes im Kopf hat als Motorradrennfahrer zu werden. Sie will auch keinesfalls, dass ihr Sohn Hannes die arme Schneiderstochter Marie heiratet, sondern setzt alles daran dass ihr Besitz durch eine „Gute Partie“ von Hannes noch weiter vergrößert wird. Als ein Telegramm die Ankunft von Johann’s Halbbruder aus Amerika ankündigt dem der Ruf voraus eilt, das er ein fündiger Goldsucher ist, denkt sie natürlich sofort ans Erben. Paul gesteht aber Sophie sehr bald, dass er sein gesamtes Vermögen verspekuliert hat und nur noch das besitzt was er bei sicht trägt. Daraufhin will Sophie ihn möglichst schnell wieder loswerden doch das wollen die Männer vom Sumperhof auf alle Fälle verhindern. Weil zudem die Wirtschafterin Anna im „Goldonkel aus Amerika“ ihre, vor vielen Jahren ausgewanderte, große Liebe wieder erkennt versuchen sie gemeinsam die Bäuerin Sophie in die Knie zu zwingen. Paul fällt eine gut funktionierende Methode aus seiner Wahlheimat Amerika ein und tatsächlich gelingt es gemeinsam das Johann wieder Herr im Hause Sumper wird. Zum Happyend gibt es dann drei Hochzeitspaare und Johann verspricht das diese 3er Hochzeit ein unvergessliches Fest geben wird welches er finanzieren darf und wird.

Die Mitspieler der diesjährigen Theatersaison sind: Brigitte Katz, Christin DunBavand, Julia Steck, Mareen Vögele, Rainer Taufer, Alexander Maier, Klaus Weber und Matthias Dupper. Als Team hinter dem Team fungieren wie gewohnt: Willy Katz, Eberhard Steck, August Katz, Silke Ehing, Tanja Bökle und Elke Weber.
Es fehlen in  dieser Saison berufsbedingt Beate Schiller, Silvia Frank und Falko Breuning.

Die Rollenverteilung für das Stück Alte Liebe, neues Glück:

PERSONEN:

Johann Sumper, Bauer am Sumperhof                  Rainer Taufer

Sophie, sein Weib                                            Brigitte Katz

Hannes, beider Sohn                                        Matthias Dupper

Paul Martens, Stiefbruder von Johannes               Alexander Maier

Anna, Wirtschafterin am Sumperhof                     Christine DunBavand

Michel, Knecht am Sumperhof                             Klaus Weber

Resi, Magd am Sumperhof                                  Julia Steck

Marie, Dorfschneiderin                                       Mareen Vögele